Nachts sind alle Brücken schön

»Tod in Venedig« mit zahlreichen Hamburg-Debüts
Tod in VenedigJohn Neumeiers ›Totentanz‹ nach der Novelle von Thomas Mann kehrt in neuen Besetzungen zurück. Alexandr Trusch tanzt erstmals in Hamburg den Tadzio an der Seite von Lloyd Riggins als Aschenbach (17. und 22.10.). Ihre Hamburg-Debüts geben ebenso Carsten Jung in der Hauptrolle und Aljoscha Lenz als Tadzio (19.10.). Auch in anderen Rollen sind viele Tänzer neu.
MUSIK: Johann Sebastian Bach, Richard Wagner
CHOREOGRAFIE UND INSZENIERUNG: John Neumeier
BÜHNENBILD: Peter Schmidt
KOSTÜME: John Neumeier und Peter Schmidt
LICHTKONZEPT: John Neumeier
Klavier: Elizabeth Cooper
DATUM: FR, 17.10.2014 19:30 Uhr
ORT: Großes Haus, Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
PREISE: 5,- bis 98,- € (B)

Die Hamburgische Staatsoper

Die Hamburgische Staatsoper

Die Gründung des ersten öffentlichen Opernhauses Deutschlands in Hamburg am 2. Januar 1678 ist in doppelter Hinsicht ein emanzipatorischer Akt. Denn einerseits kann die »Erfindung« der Kunstform Oper selbst als ein Werk der Aufklärung betrachtet werden. Große musikalische Werke waren bis in das 17. Jahrhundert hinein automatisch Werke für den Gottesdienst oder zumindest religiös motiviert. Ein gewisses Maß an Säkularisierung war eine der Voraussetzungen für die Akzeptanz dieser neuen, sinnlichen Kunst. Andererseits ist die Tatsache, dass die Oper auch für Bürger zugänglich wurde, beachtenswert. Bis zur Eröffnung des hamburgischen »Opern-Theatrums« mit dem Singspiel »Adam und Eva oder Der Erschaffene, Gefallene und Aufgerichtete Mensch«, von Johann Theile, waren Opernaufführungen ausschließlich einem adeligen und höfischen Publikum vorbehalten.

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