Die Fabrik in HamburgDie Fabrik in Hamburg-Ottensen, einem Stadtteil im Bezirk Altona, gilt als erstes und wohl bekanntestes Kultur- und Kommunikationszentrum in Deutschland. Am 25. Juni 1971 wurde sie von dem Maler Horst Dietrich und dem Architekten Friedhelm Zeuner in dem Gebäude einer ehemaligen Maschinenfabrik gegründet. Horst Dietrich, der Träger des Max-Brauer-Preises 1993 ist, hat im Jahr 2012 die Leitung der Fabrik an Ulrike Lorenz übergeben. Das Gebäude aus der Gründerzeit beeindruckt durch seine besondere Architektur: ein hoher, kirchenschiffartiger Raum mit einer Holzträgerkonstruktion und umlaufenden Galerien in den zwei Stockwerken, die einen Blick auf das Geschehen in der Halle ermöglichen. Für den Umbau erhielt Friedhelm Zeuner den Architekturpreis des Hamburger Senats.

Die Fabrik in Hamburg Mottenburg

Als eine Art Denkmal der Industriegeschichte findet sich über dem Einlass ein alter Lastkran. In der Nacht auf den 11. Februar 1977 brannte die Fabrik bis auf die Grundmauern ab, ich war persönlich involviert. Seit zwei Jahren war der Tresen mein Arbeitsbereich und in dieser Nacht hatte ich Schliessdienst und den Laden persönlich abgeschlossen.
Die Fabrik in AltonaNach dem, nicht sonderlich erfolgreichen Versuch, die Fabrik in einem gemieteten Zirkuszelt weiterleben zu lassen, wurde sie aber 1979 nach dem alten Vorbild und unter Verwendung von feuerfestem Bongossi-Holz wieder aufgebaut.
Die Fabrik steht für Kinder- und Jugendarbeit, Pädagogik und Politik, Lesungen und Diskussionen, Theater und Konzerte aller Art.

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